Anton's globesthe artist's signature

KÜNSTLER ZWISCHEN ZWEI WELTEN,
ANTON C. KRAJNC

Geboren im Januar 1949 in Graz, Österreich,
begann Krajnc 1968 sein Kunststudium an der Wiener AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE ,
setzte es an der ACCADEMIA RAFFAELLO in Urbino, Italien, fort
und erhielt 1972 sein Abschlussdiplom von Prof. Melcher in Wien.

Ein Jahr später etablierte er sich in New York,
nach seiner ersten erfolgreichen Solo-Ausstellung dort.

Arbeitsreiche Jahre folgten. KRAJNC schuf faszinierende
ORIGINAL FARBLITHOGRAPHIEN
in streng limitierten Auflagen, in den für ihn so typischen durchlichteten Farbtönen.
Er zeichnete diese separat auf bis zu vierzehn verschiedene Platten,
druckte sie in seiner eigenen Werkstatt -
manchmal sogar auf seinem eigenen handgeschöpften Papier -
um jene technische Perfektion zu erreichen,
für die er berühmt wurde.

In den achtziger Jahren wandte sich KRAJNC
ÖLBILDERN AUF LEINWAND zu.
Er malte überall: in seinem Atelier auf Long Island, N.Y.,
in Europa, wo er die Sommermonate verbrachte - und visuelle Inspiration
in Italien, Österreich, Frankreich, Deutschland, England und Schottland fand -
und rund um die Welt, die er von Ägypten bis weit nach China hinein bereiste.
Er trug Rollen von Leinwand mit sich (spannte sie wo und wann er sie brauchte)
und viele kleine Blätter handgeschöpften Papiers für
ZEICHNUNGEN UND AQUARELLE.

Im Winter 1990 verlegte KRAJNC seine Arbeitsbasis nach Arizona,
wo er in der Weite und Stille der Kaktuswüste am Rande von Tucson
in einem sogenannten "Airpark" mit eigener Landepiste
ein neues Atelier mit Hangar entwarf und bauen liess.

Seine Palette hat sich unter der Einwirkung des starken Lichts gewandelt,
die Farben reflektieren es.
Das Format der Arbeiten wurde grösser.
Etwas jedoch blieb unverändert: Trends und kurzlebige Modeerscheinungen
in der Kunstwelt werden von KRAJNC weiterhin ignoriert.
Er bleibt seiner persönlichen Vision treu. Der Erfolg gibt ihm recht.

Er wählte MEZZOTINTS, die schwierigste aller Druckformen, zum
neuen grafischen Ausdrucksmittel.

Beginnend im Sommer 1993, vier intensive Jahre lang, hat KRAJNC
die KAPELLE in einem Schloss des XII.- XVI. Jhdts. in Oberösterreich revitalisiert.
Das Gesamtkonzept, von Entwurf bis Ausführung - im August 1997 vollendet -
schliesst FRESKEN auf Decke und Wänden ein,
einen ALTARSTEIN aus behauenem Admonter Marmor,
geformte und gebrannte BELEUCHTUNGSKÖRPER,
einen STEINBODEN (als Labyrinth gelegt, das von oben sichtbar ist,)
und eine SCHMIEDEEISERNE TÜR mit einem Spezialschloss und Schlüssel,
in Zusammenarbeit mit Kunstschmied Wolfgang Auer von Braunau, O.Ö., geschaffen;
über 200 Stunden arbeitete Krajnc an den zart geschmiedeten Blättern, Vögeln und Herzen,
die das Zentralmotiv der Tür, den Lebensbaum, umgeben:
Echo des Freskenbildes auf der Altarwand - zu der er das Auge hinführt.
Die ORGEL wurde von Hubertus Graf Kerssenbrock
in Grünwald, Deutschland, nach Krajnc' Entwurf gebaut.
Aus Lindenholz SCHNITZTE er selbst den dekorativen Orgelvorbau,
der das Freskenmotiv auf der Orgel/Gloriawand fortsetzt.


Diese ÖKUMENISCHE TAUFKAPELLE im Schloss Bernau in Fischlham,
die einzige ihrer Art auf der ganzen Welt,
ist vom österreichichen Fernsehen und von der Presse
als ungewöhnliches Meisterwerk gepriesen worden.
Die Fähigkeit des Künstlers, alle Arbeiten nicht nur
als Idee zu konzipieren, sondern auch persönlich ausführen zu können,
"alles in einer Hand" zu halten, wurde besonders hervorgehoben.

Immer wieder tauchen Keramiken in Krajnc' oeuvre auf.
Im Winter 1998/99 beschloss der Künstler, sich ein ganzes Jahr lang
auf grosse Keramikskulpturen zu konzentrieren.
Er baute sich aus Lehm und Ziegeln selbst einen zweiten Brennofen,
(ein elektrischer steht im Atelier) im Freien zwischen Kakteen,
um nach den traditionellen Methoden der Indianer auch Keramik schmauchen zu können.
Die Einweihung dieses Brennofens fand am 21. Dezember 1998
im Rahmen einer Wintersonnwendfeier statt.
Die ersten schwarzen SKULPTUREN wurden im September 1999
in Österreich und Deutschland gezeigt.

Dann schuf er grosse Keramikplatten
die jetzt als neue Tür zum Haus in Arizona eingebaut worden sind.
-
Die ersten Bronzen waren Experimente.
Um zu sehen, wie weit er seither gekommen ist,
seht Euch seine neuen BRONZE-KREATIONEN an!

KRAJNC' Stil, seine Handschrift, ist unverwechselbar:
er verwischt die Grenzen von Illusion und Wirklichkeit,
lässt Architektur und Natur eins werden und stellt sich oft selbst als symbolisches Bindeglied dar.
Seine Arbeiten wurden von renommierten Kritikern "exquisit, subtil aud brilliant" genannt.
Sie brachten ihm Bewunderer auf der ganzen Welt
und viele internationale Auszeichnungen und Preise.

(Einige Museen, die einen KRAJNC in ihren Sammlungen haben:
Grafische Sammlung, Albertina, Wien; Brooklyn Museum, New York; Chicago Art Institute; Tokyo Print Art Museum).

Portrait 1a photo portraitPortrait 2




rainbow rule




BACK TO THE WELCOME MAT

the artist's palette
PORTFOLIO

the artist's dove
HEIM




zuletzt modifiziert: 1. Juli 2005
Text und Seitenbearbeitung: DAGMAR
akstudio@flash.net

rainbow rule