Anton Krajnc bei der Arbeit an einem Freskenteil der Szene
"Adam benennt die Tiere "
Man beachte die unregelmäßige Form
des Umrisses der Tagesarbeit ("giornata").
Jeden Tag muß das Wandstück, das bemalt werden soll,
sehr sorgfältig verputzt werden,
damit ein weicher und praktisch unsichtbarer
Übergang zwischen den einzelnen "giornate" geschaffen wird.

Einige der mit Adam dargestellten Tiere waren leibhaftige Besucher in der Kapelle. Manche waren willigere Modelle als andere... Burla, der Hund, war immer da. Das Schweinderl wurde von Martina gebracht, die in Fischlham lebt und die eine ziemlich große Auswahl hatte, da ihre Familie Schweine züchtet. Das Pferd beschloß, knapp vor der engen Kapellentüre, doch nicht hinein zu gehen... Und der Künstler entschied - weise! - gegen den Ziegenbock. Er wollte ihn lieber daheim zeichnen, auf einem Bauernhof in der Nähe.
Diese Erfahrung, als Teil der Fresken-Arbeit von drei Sommern, wird in einem kleinen Buch mit Fotos verewigt werden, das im Entstehen ist.

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Copyright© 1998 by Anton Krajnc. Wie es im Internet usus ist, dürfen alle Bilder zum persönlichen Gebrauch abgerufen werden, aber nicht kommerziell verwendet.
Fotos: Anton Krajnc und Dagmar.
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